Nach einer viel strapaziöseren Wanderung als erwartet, habe ich mit 7 anderen Gruppenmitgliedern die Uhuru-Spitze am 28. Juni 2007 um ca. 6:30 Uhr erreicht! Wir kämpften uns durch Erschöpfungserscheinungen und die Höhenkrankheit, um dann den großartigen, wenngleich kalten und windigen Panorama-Sonnenaufgang zu erleben auf dem höchsten Punkt Afrikas – 5.895m (19.340 feet). Während das Erreichen des Gipfels anstrengend und surreal schien, hat mich beim Öffnen der The Smile Train-Flagge am höchsten Punkt Afrikas der Gedanke an die vielen Familien, die von unserem Engagement profitieren, absolut überwältigt.

Die Schönheit, das Ausmaß und die Vielfältigkeit des Kilimandscharo haben mich umgehauen. Die Besteigung des Uhuru war eines der unglaublichsten, schwersten und aufregendsten Dinge, die ich je gemacht habe. Ich habe eine neue Blogseite namens “der Bericht” eingefügt, der nicht nur ein Tagebuch, sondern auch Fotos der Reise enthält. Die Fotos sind da, aber der Bericht ist noch in Arbeit, bitte haben Sie noch ein wenig Geduld.
Ich freue ich mich, Ihnen mitteilen zu können, dass wir uns auch sehr dem fiskalischem Höhepunkt nähern. Wir haben jetzt 185 Spender aus 19 verschiedenen Ländern, die 96 Operationen ermöglicht haben!
Zusätzlich zu den neuen Ländern Spanien, Polen und der Türkei hatten wir eine sehr aufregende internationale Sammelaktion in der Tschechischen Republik. Dusan Burget von ADC Tschechien in Brno organisierte eine firmenweite Sammelaktion, an der sich 81 Mitarbeiter beteiligten und knapp 300$ spendeten! Mit dieser fantastischen Leistung hat die Tschechische Republik mehr Unterstützer als jedes andere Land – mit Abstand! Gut gemacht Dusan&Team! Vielen, vielen Dank für Ihr Engagement und Ihre Unterstützung.
Nach der Besteigung des Kilimandscharo hatte ich die Chance, einmal zu sehen, wie Ihre Spenden verwendet werden. Die Direktorin von The Smile Train Anjuna Kalsi lud mich ein, sie in Nakuru, Kenia zu besuchen. Neben ihrer äußerst großen Gastfreundlichkeit hat Anjuna ein außergewöhnliches Verständnis für die Komplexität der Region und ein enormes Gespür dafür, wie dort agiert werden muss. The Smile Train kann sich glücklich schätzen, solch eine leistungsstarke und intelligente Leiterin zu haben, die die Strategie in einer Region implementiert, die mit beachtlichen Hindernissen durchzogen ist.
Anjuna organisierte für mich einen Besuch im Metropolitan Krankenhaus, eine Partner Klinik von The Smile Train in einem der größten und bekanntesten Slums Nairobis: Nairobi-Eastlands. Ich wusste nicht, was mich erwartet, aber ich war sehr beeindruckt, wie gut dieses Krankenhaus ausgestattet ist und geleitet wird. Im Jahre 1994 eröffneten Dr. K. K. Gakombe und eine Gruppe von Ärzten diese Klinik am Rande des Buru Buru Anwesens, eine Enklave der Mittelklasse in den Eastlands. Dr. Gakombe, Doktor der Medizin (MBA) und Leiter des Metropolitan Krankenhauses, hat die Vision verwirklicht, Qualität und erschwingliche Gesundheitspflege in einem 40-Bett-Krankenhaus mit der Zielgruppe historisch benachteiligter Mittelständler anzubieten.
Während meines Besuchs hatte ich die Gelegenheit, Joseph Chilalo Remuli, einen 23-jährigen jungen Mann kennenzulernen, der in der Klinik sein vor-operatives Gespräch hatte. Joseph arbeitet für eine Sicherheitsfirma in einem lokalen Restaurant und er erfuhr von dem The Smile Train Programm von einem Kellner, der ebenfalls Patient im Metropolitan Krankenhaus war. Die Operationen von The Smile Train werden üblicherweise bei jungen Kindern durchgeführt, daher gab mir das Treffen mit Joseph die Chance, einen einmaligen Eindruck von dem Effekt einer Kiefer-Gaumenspalten-Operation zu bekommen. Er hat eigentlich nicht viel gesagt, aber seine wenigen Kommentare machten zusammen mit seiner Körpersprache die Vorfreude auf eine Veränderung und die Nervosität über das tatsächliche Vorgehen deutlich. Am 10. Juli wurde von Dr. Kimani 70min lang die Hasenscharte von Joseph korrigiert. Die Operation verlief gut und Joseph wird Anfang August zur Nachuntersuchung kommen.
Die Zeit mit Anjuna und Dr. Gakombe zeigte mir, wie effektiv The Smile Train Ihre Spenden einsetzt. Die wahre Fähigkeit liegt darin, Menschen vor Ort zu Veränderungen in ihrer Kommune zu bewegen. Während der ganzen Bemühungen wurde ich immer wieder gefragt, warum ich mich gerade für The Smile Train und nicht eine andere Organisation für derartige Operationen entschieden habe. Andere Organisationen lassen für viel Geld Ärzte aus der westlichen Welt einfliegen, die nach einigen Operationen wieder nach Hause fliegen. Denken Sie nur daran, wie viel Potenzial und Fähigkeiten nicht genutzt werden von zum Beispiel lokalen Menschen wie Dr. Gakombe und seinem Team. Ich habe mich für The Smile Train entschieden, weil ihr lokales Engagement einen nachhaltigen Effekt herbeiführt – ein Effekt, der nicht am Ende der Woche wieder wegfliegt.
Wir sind so nah am Ziel! Jedes Bisschen hilft. Und nicht vergessen: Wenn Sie ein ADC Mitarbeiter sind, verdoppelt die ADC Stiftung Ihre Zuwendung mit bis zu 1.000$! Und diese Summe verringert nicht Ihre individuellen jährlichen Grenzen bei dem Spenden-Beteiligungsprogramm der ADC. Sie müssen dafür keine zusätzlichen Formulare ausfüllen. Einfach bis zum 31. Juli spenden, mir eine Email senden (seth.cochran@gmail.com) und wir kümmern uns um den Rest!